Didim

Didim liegt nördlich von Bodrum in der Provinz Aydin. Als Ferienort mit Ambitionen, in dem vor allem türkische Familien gerne ihren Urlaub verbringen, empfängt es seine Gäste in kleinen Pensionen, günstigen Drei-Sterne-Hotels und luxuriösen Fünf-Sterne-Domizilen. Es gibt eine moderne Marina, attraktive Clubs, gute Restaurants – und vor allem traumhafte Strände. Die Uferpromenade lädt zum Flanieren ein und in den Sommermonaten lockt der beständig wehende Melteni Segler und Surfer auf das kristallklare Wasser vor der Ägäischen Küste. Die Wurzeln des Küstenstädtchens gehen bis in das 2. Jahrtausend vor Christus zurück: Der Apollon-Tempel von Didyma war einst in der gesamten antiken Welt das zweitwichtigste Orakelheiligtum nach Delphi. Die heute zu den besterhaltenen Großbauwerken der griechischen und römischen Antike zählende Tempelanlage wurde beinahe zum Achten Weltwunder erklärt und sogar von den ägyptischen Pharaonen konsultiert.

Das Strandleben von Didim

Rund um Didim säumen mehrere herrliche Strände, an denen überall die Blaue Flagge weht, die landschaftlich reizvolle Küste. Ein echtes Highlight stellt der goldene Strand im Stadtteil Altinkum dar: Die flach abfallende Badezone, die 70 Meter in das tiefblaue Meer hinausreicht, ist für Boote gesperrt. Partyhungrige Urlauber verlängern ihre Ferientage nach Sonnenuntergang in den oberhalb des Strandes gelegenen Bars und Diskotheken. Beschaulicher präsentiert sich das Strandleben am etwas kleineren Ikincy Koy, der ebenso familienfreundlich flach abfällt. Zu der einen Kilometer außerhalb des Zentrums gelegenen sandigen Bucht Ücüncü Koy gelangt man bequem mit dem Dolmus. Die bunte Unterwasserwelt lässt sich beim Schnorcheln hervorragend in einer malerischen Bucht entdecken, die man nach etwa zehn Kilometern Fahrt in Richtung Akbük erreicht.

Ausflüge in die Natur und zu antiken Städten

Hobby-Ornithologen sollten einen Ausflug in das Naturschutzgebiet rund um den Bafa-See einplanen. Das Gewässer besaß vor Jahrhunderten eine Verbindung zum Meer und ist heute eingebettet in ein grünes Gebirgstal. An dem fischreichen See lassen sich mit etwas Glück Kormorane, Pelikane und Purpurreiher beobachten. Das umgebende felsige und waldreiche Latmos-Gebirge erkunden Aktivurlauber gerne bei Trekkingtouren oder Eselwanderungen. Mit Milet liegt eine der bekanntesten antiken Ausgrabungsstätten nur 25 Kilometer von Didim entfernt: Das bis zu 30 Meter hohe Amphitheater stellt weltweit das am besten erhaltenene seiner Art dar. Ebenso sehenswert sind die Ruinen der Hafenstadt Priene mit Tempeln für Demeter, Athene und Zeus. Wer während der Besichtigungstour Hunger bekommt, kehrt am besten in dem nahe des antiken Aquädukts gelegenen Fischrestaurants ein, das fangfrische Spezialitäten aus eigenen Becken serviert. Wer Lust auf lebhaftes Stadtleben hat, besucht Bodrum: Dort zählt das majestätisch auf einer Halbinsel gelegene im 15. Jahrhundert von den Johannitern erbaute Kastell St. Peter zu den Must-sees. Im Hafen werden in einigen Werften noch immer die „Gulets” genannten traditionellen Holzschiffe hergestellt.

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